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VW-Konzern will sein Händlernetz in Deutschland optimieren

Wie der designierte VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) sagte, sollen die Marken Audi und Seat künftig vom selben Händler verkauft werden.

dpa-afx BERLIN. Im Zuge der Bildung zweier Markengruppen um VW und Audi habe der Konzern einen Vorstandsausschuss Produktplanung eingerichtet, der eine systematischere Abdeckung aller Segmente des Automarktes gewährleisten solle.

"Die Markengruppen haben eigentlich nur eine Funktion nach außen: Die Marken sollen sich nicht überlappen, sondern ergänzen. Seat soll da aufhören, wo Audi anfängt", sagte Pischetsrieder. Das bisherige Vorgehen habe dazu geführt, dass in bestimmten Segmenten drei oder vier Modelle "durchaus erfolgreich" vertreten waren. Ob aber mit dem gleichen finanziellen Aufwand in anderen Segmenten unter Umständen noch bessere Erfolge erreichbar wären, zum Beispiel mit Geländewagen, Vans oder Roadstern, sei zu wenig berücksichtigt worden, fügte Pischetsrieder hinzu.

In Europa gebe es bei 16 Mill. Autos etwa 60 000 Händler, in den USA seien bei einem Absatz von 17 Mill. Autos etwa 20 000 Händler tätig. "Es wird ein Schrumpfen der Anzahl der selbstständigen Händler in Europa geben", sagte Pischetsrieder.

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