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VW schließt wichtige Abkommen in China an diesem Mittwoch - SprecherDPA-Datum: 2004-07-13 23:33:34

(dpa-AFX) Peking - Der Volkswagen-Konzern < VOW.ETR > geht angesichts seiner Verkaufsprobleme in China in die offensive. Wie ein VW-Sprecher dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) sagte, werden am Mittwoch der bei VW für China zuständige Vorstand, Folker Weißgerber, und der Präsident der Volkswagen Group China, Bernd Leißner, im nordostchinesischen Changchun mehrere Abkommen unterzeichnen, um die Aktivitäten des Konzerns im Reich der Mitte angesichts wachsender Preiskämpfe und sinkender Verkaufszahlen zu vertiefen. "Wir ergreifen Maßnahmen, um unsere angestammte Position als Marktführer in China zu verteidigen und auszubauen", wird der Sprecher zitiert.

(dpa-AFX) Peking - Der Volkswagen-Konzern < VOW.ETR > geht angesichts seiner Verkaufsprobleme in China in die offensive. Wie ein VW-Sprecher dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) sagte, werden am Mittwoch der bei VW für China zuständige Vorstand, Folker Weißgerber, und der Präsident der Volkswagen Group China, Bernd Leißner, im nordostchinesischen Changchun mehrere Abkommen unterzeichnen, um die Aktivitäten des Konzerns im Reich der Mitte angesichts wachsender Preiskämpfe und sinkender Verkaufszahlen zu vertiefen. "Wir ergreifen Maßnahmen, um unsere angestammte Position als Marktführer in China zu verteidigen und auszubauen", wird der Sprecher zitiert.

Für ein neues Joint Venture, an dem VW 60 Prozent, der lokale Partner FAW 40 Prozent hält, wird nach den Angaben der Grundstein gelegt. Die Fertigung von Fahrwerkskomponenten wie Hinter- und Vorderachsen für die Modelle Caddy, Bora und Touran soll 2005 beginnen und den lokalen Fertigungsanteil an neuen VW-Modellen in China heraufschrauben, wie es hieß. Ein weiteres Abkommen werde für die Produktion von modernsten 4-Zylinder-Otto-Motoren in der Hafenstadt Dalian unterzeichnet. Die Jahreskapazität solle dort in der Ausbaustufe bei 300.000 Motoren liegen.

Für die im Aufbau befindliche zweite Fabrik des bestehenden FAW-VW-Joint-Ventures in Changchun würden an diesem Mittwoch Verträge zur Übernahme bestehender Gebäude und Fertigungsanlagen unterzeichnet. Hier produziere das FAW-VW-Joint-Venture künftig den Caddy als erstes Modell einer neuen Plattformgeneration in China.

Außerdem unterschreiben die VW-Manager nach den Angaben eine Absichtserklärung zur Produktion von leichten Nutzfahrzeugen wie VW Bus, Multivan und Caravelle. Sie würden in Jilin im Zuge eines bestehenden Joint Ventures gebaut. Alle daran hängenden Investitionen seien Teil der Pläne von VW, bis 2008 in China zusammen mit den lokalen Partnern 5,3 Milliarden Euro zu investieren.

Im Juni ist der Marktanteil von VW nach herben Verkaufsrückgängen auf dem wichtigsten Auslandsmarkt nach internen Informationen auf 16 Prozent eingebrochen, wie es hieß. Das ist nur noch halb so viel wie im Vorjahr und gerade einmal ein Drittel dessen, was der angeschlagene Marktführer vor zwei Jahren im bevölkerungsreichsten Land der Erde erreichte.

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