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VW sieht bei tariflicher Arbeitsplatzsicherung Differenzen in Detailfragen

Nach Abschluss der dritten Verhandlungsrunde bei Volkswagen sieht die Arbeitgeberseite beim Thema tarifliche Arbeitsplatzsicherung offene Detailfragen. "In Details liegen wir aber noch sehr weit auseinander", sagte VW-Verhandlungsführer Josef-Fidelis Senn am Dienstagabend in Hannover.

dpa-afx HANNOVER. Nach Abschluss der dritten Verhandlungsrunde bei Volkswagen sieht die Arbeitgeberseite beim Thema tarifliche Arbeitsplatzsicherung offene Detailfragen. "In Details liegen wir aber noch sehr weit auseinander", sagte VW-Verhandlungsführer Josef-Fidelis Senn am Dienstagabend in Hannover. Beim Punkt Arbeitsplatzsicherung habe VW der IG Metall verdeutlicht, dass dies nur im Zusammenhang mit einer Senkung der Arbeitskosten möglich sei.

Senn sagte weiter: "Die Sicherung unserer Arbeitsplätze in Deutschland ist und bleibt unser Ziel. Daher haben wir das Thema heute mit der IG Metall besprochen. Das setzt aber voraus, dass wir unsere Arbeitskosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau senken."

Senn verwies nach Angaben von VW nochmals darauf, dass die westdeutschen Standorte der Volkswagen AG gegenüber dem Flächentarif einen Nachteil von deutlich über 20 Prozent tragen, gegenüber ausländischen Werken von Volkswagen von bis zu 80 Prozent und gegenüber inländischen Wettbewerbern von rund elf Prozent.

Senn unterstrich die Bedeutung des Nachhaltigkeitsvertrages, den VW der IG Metall vorgeschlagen hatte. Er enthält sieben Kernpunkte: Nullrunde, neues Vergütungssystem (Job Family), höhere Flexibilität, Neudefinition von Arbeitszeit (Wert schöpfende und Nicht-Wert-Schöpfende Arbeitszeit) mit demografischer Komponente, Gesundheitsbaustein, Co-Investment für Beschäftigungssicherung, wettbewerbsfähige Ausbildung.

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