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VW steuert nicht um - Premium- und Massenstrategie bleibt

Der Volkswagen-Konzern will sich nicht von seiner Premiumstrategie abwenden. "Wir steuern nicht um", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch und widersprach damit einem Medienbericht. Dabei handelte es sich um ein Interview mit Vertriebschef Georg Flandorfer in der "Wirtschaftswoche". Dieses sei in einer Vorabmeldung verkürzt wiedergegeben worden, sagte der Sprecher.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Volkswagen-Konzern will sich nicht von seiner Premiumstrategie abwenden. "Wir steuern nicht um", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch und widersprach damit einem Medienbericht. Dabei handelte es sich um ein Interview mit Vertriebschef Georg Flandorfer in der "Wirtschaftswoche". Dieses sei in einer Vorabmeldung verkürzt wiedergegeben worden, sagte der Sprecher.

Flandorfer hatte laut "Wirtschaftswoche" gesagt, VW brauche zwar keinen Vergleich mit einem Premiumhersteller zu scheuen, aber "wir heißen Volkswagen, und so wollen wir auch von unseren Kunden gesehen werden". VW werde nicht "den Blick für den klassischen VW-Kunden und seine finanziellen Möglichkeiten verlieren. Wir sind ein Volumenhersteller, und wir sind stolz darauf", sagte der Manager dem Magazin

Flandorfer: Drehen AN Preisschraube

Deshalb werde VW auch an der Preisschraube drehen. "Alle sollen mitträumen können. Der Einstieg in die Welt von Volkswagen muss deshalb unterhalb von 10 000 ? möglich sein", sagte der Manager. "Das ist für viele Kunden mehr als nur eine psychologische Grenze. Deshalb wird die Basisversion des neuen Kleinwagens Fox, den wir im nächsten Jahr bringen, darunter liegen." Volkswagen sah sich bereits seit längerem mit der Forderung nach einem günstigeren Wagen konfrontiert. Der Fox läuft nach Angaben des Unternehmens in Brasilien bereits seit längerem mit großem Erfolg.

Der Konzern wird von Analysten bereits seit längerem wegen seiner Premiumstrategie kritisiert. Der Verkauf des Oberklassemodells Phaeton kommt nicht in Gang. In einem Interview im Juli hatte Unternehmenschef Bernd Pischetsrieder erstmals Fehler bei dem umstrittenen Luxuswagen eingeräumt. Der Phaeton verkaufe sich nicht, weil er nicht "unverwechselbar genug" sei, sagte der Unternehmenslenker damals der britischen Autozeitung "Car".

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