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VW-Tochter Audi peilt Absatzrekord an - Umsatz- und Gewinnanstieg

(dpa-AFX) Ingolstadt - Die VW-Tochter < VOW.ETR > Audi < NSU.FSE > will sich nach einem Umsatz- und Gewinnplus im ersten Halbjahr auch im Gesamtjahr von der schwachen Autokonjunktur absetzen. "Wir halten an unserem Ziel eines neuen Absatzrekordes im laufenden Jahr trotz sehr labiler Märkte und eines harten Wettbewerbs fest", sagte Audi-Chef Martin Winterkorn am Dienstag in Ingolstadt. Mit dem neuen Audi A6 und dem Audi A3 Sportback seien dafür die besten Voraussetzungen geschaffen. "Dabei streben wir auch ein starkes Gesamtergebnis an."

(dpa-AFX) Ingolstadt - Die VW-Tochter < VOW.ETR > Audi < NSU.FSE > will sich nach einem Umsatz- und Gewinnplus im ersten Halbjahr auch im Gesamtjahr von der schwachen Autokonjunktur absetzen. "Wir halten an unserem Ziel eines neuen Absatzrekordes im laufenden Jahr trotz sehr labiler Märkte und eines harten Wettbewerbs fest", sagte Audi-Chef Martin Winterkorn am Dienstag in Ingolstadt. Mit dem neuen Audi A6 und dem Audi A3 Sportback seien dafür die besten Voraussetzungen geschaffen. "Dabei streben wir auch ein starkes Gesamtergebnis an."

Der Audi-Chef hatte für 2004 bereits das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte in Aussicht gestellt. Trotz des erwarteten neunten Absatzrekordes in Folge soll der Gewinn aber lediglich stabil bleiben. Dennoch koppeln sich die Ingolstädter damit zunehmend von der Entwicklung bei der Konzernmutter Volkswagen ab, die wegen massiver Absatzprobleme auf den wichtigsten Märkten in diesem Jahr mit einem deutlich schlechteren Geschäft als zunächst erwartet rechnet.

In den ersten sechs Monaten legten die Erlöse bei Audi im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 502 Millionen Euro leicht unter Vorjahresniveau (505 Mio Euro). Nach Steuern stieg der Gewinn aber wegen einer geringeren Steuerbelastung um 16,3 Prozent auf 336 Millionen Euro.

Den Autoabsatz bei der Stammmarke Audi konnte die VW-Tochter im ersten Halbjahr zwar lediglich um 0,6 Prozent steigern, erreichte aber mit weltweit 389.970 ausgelieferten Fahrzeugen einen neuen Bestwert. Einschließlich der Tochtergesellschaft Lamborghini und der italienischen VW-Vertriebsgesellschaft Autogerma, die zum Audi - Konzern gehört, verringerte sich die Zahl der Auslieferungen im ersten Halbjahr dagegen von 512.627 auf 496.826 Fahrzeuge. Auch im Monat Juni war der Audi-Absatz um 2,2 Prozent auf 67.730 Autos gesunken. Das Unternehmen hatte dafür den Modellzyklus verantwortlich gemacht, da der neue A6 noch im Anlauf und der viertürige A3 Sportback noch nicht auf dem Markt sei. Zudem habe die Markteinführung des dreitürigen Audi A3 im Vorjahr zu hohen Verkaufszahlen geführt, sagte ein Unternehmenssprecher.

In Westeuropa legte Audi in den ersten sechs Monaten vor allem in Großbritannien mit einem Absatzplus von 9,2 Prozent auf 41.805 ausgelieferte Fahrzeuge sowie in Spanien zu, wo 23.742 Autos verkauft wurden und damit 11,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Osteuropa kletterte der Absatz um 17 Prozent auf 8.144 Autos. Einbußen musste die VW-Tochter dagegen im US-Markt hinnehmen: Dort sank die Zahl der Auslieferungen um 7,6 Prozent auf 41.089 Autos.

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