VW war Tagesgewinner
Dax schließt mit leichten Verlusten

Technologiewerte wurden heute stärker verkauft. Gefragt waren hingegen Technologie- und Versorgungstitel.

vwd FRANKFURT.Etwas leichter haben die deutschen Aktienkurse am Dienstag geschlossen. Der DAX verlor 0,3 Prozent bzw 23,79 Punkte auf 7.406,91 Zähler. Händler verwiesen zur Begründung für die Abschläge auf Gewinnmitnahmen bei einigen Technologie- und Versicherungswerten sowie auf die Abschläge an der Wall Street. Gefragt waren hingegen Werte wie beispielsweise die Autos, die Versorger oder auch Adidas, die in der jüngsten Vergangenheit den Markt underperformt hätten. Die um 14.30 Uhr veröffentlichten US-Verbraucherpreise für Juni konnten den DAX nicht nachhaltig beeinflussen. Sie waren einen Tick schlechter als erwartet ausgefallen, unterm Strich seien sie jedoch noch als "in line" zu bezeichnen gewesen, hieß es. Auf Grund technischer Schwierigkeiten beim Handelssystem Xetra hatte zwischen 15.00 Uhr und 18.30 Uhr der Handel lediglich auf dem Parkett stattgefunden. VW stiegen um 4,5 Prozent auf 42,80 Euro, DaimlerChrysler um 2,2 Prozent auf 57,65 Euro und BMW um 1,9 Prozent auf 36,50 Euro. Adidas verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 57,84 Euro und E.ON legten um 1,8 Prozent auf 57,48 Euro zu. Karstadt-Quelle rückten um 2,5 Prozent auf 30,03 Eurovor. Das Unternehmen werde wahrscheinlich die profitablen Bereiche wie Saturn oder Media Markt von Metro übernehmen, sollte Metro zerschlagen werden, hieß es auf dem Parkett.

Metro gaben 0,1 Prozent auf 47,20 Euro ab. Ebenfalls auf der Verliererseite standen wie bereits erwähnt die Technologietitel. Zu den größten Abgebern gehörten Infineon, die 4,3 Prozent auf 84,92 Euro verloren. Epcos verbilligten sich um 4,2 Prozent auf 120,30 Euro . SAP schlossen mit knapp vier Prozent auf 225,43 Euro im Minus. Vor den für Donnerstag erwarteten Zahlen hätten einige Anleger wohl kalte Füße bekommen, sagte eine Händlerin. Etwas abheben konnten sich Deutsche Telekom, die 0,5 Prozent auf 60,99 Euro zulegten. Händler sprachen von Umschichtungen in diesen Wert. Die Telekom hatte am Nachmittag mitgeteilt, ihren Wind-Anteil für 2,7 Mrd Euro an Enel und France Telekom zu verkaufen. Außerdem könnten die UTMS-Lizenzen in Deutschland weniger teuer als zunächst angenommen werden, hieß es. Bei den Banken zeigten sich die Fusionskandidaten Commerzbank und Dresdner Bank im Minus. HypoVereinsbank kletterten dagegen um 0,4 Prozent auf 67 Euro und Deutsche Bank um 0,5 Prozent auf 97,60 Euro , nachdem sie im Handelsverlauf bei 99 EUR bereits ein neues Jahreshoch markiert hatten. In der zweiten Reihe hatten Gold-Zack von einer Kaufempfehlung durch ABN Amro profitiert und um 5,2 Prozent auf 130,50 Euro zugelegt. Kamps gaben nach der Veröffentlichung ihrer Halbjahreszahlen 1,4 Prozent auf 32,05 Euro ab.

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