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VW will in China jährlich ein neues Modell herausbringen

Dies sei der beste Weg, um die führende Position auf dem hart umkämpften Markt Chinas zu halten, meint Shanghai VW.

dpa SCHANGHAI. Volkswagen will vom kommenden Jahr an jährlich ein neues Modell auf den chinesischen Markt bringen. Dies sei der beste Weg, um die Marktführerschaft in China zu halten, sagte Hong Jiming, Managing Director der Shanghai Volkswagen Automotive, nach einem Bericht der Zeitung "Shanghai Daily" vom Mittwoch. Shanghai VW wolle auch seine Exportchancen verbessern. Für 2001 plant das chinesisch-deutsche Joint Venture die Einführung eines technologisch verfeinerten Passat-Modells. Zudem soll im Dezember 2001 in Schanghai mit der Produktion eines Kleinwagens (economy car) auf Basis des VW-Polo begonnen werden.

In den ersten zehn Monaten dieses Jahres verkaufte Shanghai VW dem Bericht zufolge 173 460 Fahrzeuge, fast 14 000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Absatz von 220 000 Autos und damit einen Marktanteil von 37 %.

Der Absatz des Audi bei der FAW-Volkswagen (Changchun) hat sich nach Angaben der Zeitung in den ersten zehn Monaten dieses Jahres auf 13 534 Fahrzeuge mehr als verdoppelt. Guangzhou Honda habe den Absatz sogar auf 24 443 Wagen verdreifacht. Bei Shanghai General Motors (GM) blieben dagegen mit 23 371 verkauften Buick die Zahlen deutlich hinter den Planungen zurück. GM hatte zur Ankurbelung des Geschäfts im April die Preise deutlich gesenkt und im August ein verkleinertes Buick-Modell präsentiert. Mitte 2001 will GM den Kleinwagen Sail auf den hart umkämpften chinesischen Markt bringen.

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