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VW zahlt US-Händlern für Phaeton-Verkauf hohe Prämien

Volkswagen will mit hohen finanziellen Anreizen für amerikanische Händler den enttäuschenden Absatz der Luxuslimousine Phaeton in den USA ankurbeln.

dpa-afx WOLFSBURG. Volkswagen will mit hohen finanziellen Anreizen für amerikanische Händler den enttäuschenden Absatz der Luxuslimousine Phaeton in den USA ankurbeln. Für jedes verkaufte Fahrzeug erhielten die Händler eine Prämie von 10 000 Dollar, sagte der Sprecher von VW USA, Steve Kays, dem "Handelsblatt" (Mittwoch). Bis Ende September hätten die Wolfsburger in den Staaten nur rund 1 100 Phaetons absetzen können.

Das von VW-Chef Bernd Pischetsrieder vorgegebene Jahresziel von 2 500 bis 3 000 Fahrzeugen werde kaum erreicht werden können, schreibt die Zeitung. Über das Absatzziel für das kommende Jahr sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, sagte Keyes.

Der Phaeton wird in Dresden gebaut. Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall sehen in dem Luxusmodell eine Ursache für die Misere von Europas größtem Autokonzern. Die Entwicklung habe Unsummen gekostet, das Management habe sich grob verschätzt. Am Donnerstag gehen die Tarifverhandlungen bei VW in die letzte Runde. Sollte es keine Einigung geben, wird es nach Angaben der Gewerkschaft Warnstreiks geben.

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