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VW: Zeitpunkt für Leaseplan-Zahlung steht noch nicht fest

Nach Angaben des Volkswagen-Konzerns ist noch unklar, wann die Kaufsumme von einer Milliarde Euro für den 50-prozentigen Anteil an der Leasinggesellschaft Leaseplan fällig wird. Entscheidend sei die Zustimmung der niederländischen Zentralbank. "Wir haben immer gesagt, wir rechnen mit einer Entscheidung im Herbst", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch auf Anfrage. "Weiter möchte ich nicht spekulieren." In Konzernkreisen hieß es, es gebe derzeit noch keine Signale der Zentralbank über eine kurz bevorstehende Entscheidung.

dpa-afx WOLFSBURG. Nach Angaben des Volkswagen-Konzerns ist noch unklar, wann die Kaufsumme von einer Milliarde Euro für den 50-prozentigen Anteil an der Leasinggesellschaft Leaseplan fällig wird. Entscheidend sei die Zustimmung der niederländischen Zentralbank. "Wir haben immer gesagt, wir rechnen mit einer Entscheidung im Herbst", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch auf Anfrage. "Weiter möchte ich nicht spekulieren." In Konzernkreisen hieß es, es gebe derzeit noch keine Signale der Zentralbank über eine kurz bevorstehende Entscheidung.

Volkswagen wird nach den gescheiterten Verhandlungen mit dem Emirat Abu Dhabi seinen Anteil an Leaseplan nun komplett selbst finanzieren. Sollte die niederländische Zentralbank dem Kauf zustimmen, müssten die Wolfsburger das Geld binnen zwei bis drei Tagen auf den Tisch legen.

Ursprünglich sollte der Einstieg bei Leaseplan durch den Verkauf von VW gehaltener eigener Aktien an die ausländischen Investoren finanziert werden. Wie Volkswagen am Mittwoch jedoch mitteilte, seien die Gespräche eingestellt worden, weil sich beide Seiten nicht über den Kaufpreis eines Aktienpakets von 9,8 % des Kapitals hatten einigen können. Nun muss VW die Kaufsumme aus dem laufenden Geschäft finanzieren.

Knackpunkt der ersten Gespräche zwischen VW und Abu Dhabi war der deutlich gesunkene Aktienkurs. Als das Geschäft vor wenigen Monaten angekündigt wurde, hätten die Wolfsburger lediglich etwa 6,5 % der Aktien abgeben müssen. Wegen des Kursverfalls der VW-Aktie stieg der Anteil nun auf 9,8 %. Angeblich wollte das Emirat lediglich den aktuellen Aktienpreis von etwa 32 ? zahlen, zu dem VW jedoch nicht verkaufen wollte.

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