VW zieht nach
IG-Metall: Beschäftigte erhalten 3,1 und 2,6 Prozent mehr

Darauf haben sich Unternehmen und IG Metall nach mehr als zwölfstündigen Verhandlungen am frühen Dienstagmorgen in Langenhagen bei Hannover geeinigt.

dpa/HB HANNOVER. Wie Vertreter beider Seiten mitteilten, bekommen die Mitarbeiter nach vier monatlichen Pauschalen von je 120 Euro vom 1. Februar 2003 an 3,1 % höhere Einkommen. Am 1. Februar 2004 folgen 2,6 % in einer zweiten Stufe. Im Mai 2004 werden einmalig 400 Euro als garantierter Erfolgsbonus gezahlt. Die Laufzeit beträgt 24 Monate bis zum 30. September 2004.

"Ich glaube, das ist ein gutes Ergebnis. Es fließt richtiges Geld", sagte IG Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Das Volumen entspricht dem der Metallindustrie, allerdings mit anderen Bestandteilen." Meine betonte, die einheitlichen Einmalbeträge seien eine "besondere soziale Komponente". Außerdem sollen die noch nicht völlig angeglichenen Entlohnungsbedingungen von Arbeitern und Angestellten wie in der Metallindustrie endgültig zusammengeführt werden.

Sein Gegenüber Josef-Fidelis Senn sagte, der Abschluss berücksichtige den gesamtwirtschaftlichen Rahmen und spezifische Erfordernisse des Unternehmens. "Wir haben an den verschiedenen Rädern etwas gedreht, zum Beispiel an der längeren Laufzeit. Das bietet uns eine gewisse Entlastung. Aber wir mussten einsehen, dass die Zahlen des Metallabschlusses für die Gewerkschaft wichtig waren." Eine Gefährdung der Beschäftigung durch den Abschluss könne er nicht erkennen.

Der Metalltarifabschluss des Frühsommers sah in zwei Stufen 4,0 % von Juni 2002 und 3,1 % von Juni 2003 an vor. Ohne Bestandteile für die Angleichung der Bezahlung von Arbeitern und Angestellten (ERA) bleiben an reiner Entgelterhöhung aber 3,1 % von Juni 2002 und 2,6 % von Juni 2003 an übrig.

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