Wachsendes Vertrauen in Union
Schlechte Werte für rot-grüne Bundesregierung

Das Ansehen der rot-grünen Bundesregierung in der Bevölkerung hat nach einer jüngsten Umfrage weiter Schaden genommen.

afp BERLIN. Im Februar erklären sich nur noch 29 % der Befragten zufrieden mit den Leistungen der Regierung, wie aus dem am Freitag in der ARD veröffentlichten "Deutschlandtrend Februar" des Meinungsforschungsinstituts "Infratest dimap" hervorgeht. Im November waren es noch 41 % gewesen. Im gleichen Zeitraum wuchs der Anteil der eindeutig Unzufriedenen von 57 auf 69 %. Die größten Versäumnisse sehen die Deutschen demnach in der Arbeitsmarktpolitik.

Damit einher geht laut der Umfrage ein wachsendes Vertrauen in die Unionsparteien. Würde am kommenden Sonntag gewählt, käme die SPD nur noch auf 36 % und verlöre damit zwei Prozentpunkte. Die CDU/CSU würde 41 % der Stimmen gewinnen (plus zwei Punkte). Die Grünen lägen bei sechs Prozent und würden einen Punkt zulegen. Die FDP bliebe unverändert bei acht Prozent, die PDS bei sieben.

Beim Direkt-Vergleich zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) liegt Schröder zwar weiter vorne, verliert aber an Boden. Demnach würden 48 % der Wähler für Schröder stimmen, 41 % für Stoiber. Im Oktober sprachen sich noch 57 % für Schröder und 35 % für Stoiber aus.

Die sogenannte Politiker-Hitliste führt CDU-Chefin Angela Merkel an. Nach ihrem Verzicht auf die Kanzlerkandidat erfuhr sie einen Popularitätsschub von sechs Prozentpunkten und liegt bei 58 %. Schröder verlor acht Punkte und ist nun bei 55 %, Stoiber kommt auf 51 % (minus sieben Punkte).

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