Wachstum auch im Anti-Doping-Kampf
Rubel rollt weiter als gedacht

Die Gelddruckmaschine Champions League läuft wie geschmiert: Die Einkünfte der in der Königsklasse des europäischen Fußablls spielenden Klubs, die sich zu 80 Prozent aus Fernsehverträgen ergeben, fallen bis zur Saison 2005/2006 mit jährlich rund 582 Millionen Euro höher aus als erwartet. Das gab die Uefa nach ihrer Sitzung in Bratislava bekannt.

HB BRATISLAVA. "Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Trotz der Veränderungen des Marktes haben wir ein sehr gutes Niveau erreicht", sagte Generalsekretär Gerhard Aigner.

Laut Uefa steigen die TV-Einnahmen pro Champions-League-Match in den nächsten drei Jahren um 12 Prozent. 400 Millionen Euro pro Jahr schüttet der Verband pro Jahr in Form von Antrittsgagen sowie Punkt- und Siegprämien an die 32 Clubs in der "Königsklasse" aus. 21 Millionen Euro fließen an die Profiligen der teilnehmenden Verbände. 138 Millionen Euro legt die Uefa beiseite. Solidarzahlungen zwischen 6,4 und 11,5 Millionen Euro gehen an die europäischen Ligen, die nicht in der Champions League vertreten sind.

Für Wachstum sorgt der europäische Verband auch im Anti-Doping- Kampf. In dieser Saison soll es im Vergleich zum Vorjahr 30 Prozent mehr Dopingkontrollen in Wettbewerben unter Uefa-Regie geben. 616 Fußballer werden in 154 Spielen überprüft. Während der EM-Endrunde in Portugal im kommenden Jahr sind 31 Tests geplant. Das Exekutivkomitee teilte mit, dass es in der vergangenen Saison bei 396 Kontrollen nur einen positiven Fall gegeben habe. Der Name des Betroffenen wurde nicht veröffentlicht.

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