Wachstum aus eigener Kraft als Grundlage
Bayer-Chef lehnt Konzernaufspaltung ab

dpa KÖLN. Bayer-Vorstandschef Manfred Schneider lehnt eine Aufspaltung des Leverkusener Konzerns ab. "Wir halten den Vorschlag, die Bayer AG in mehrere Gesellschaften aufzuspalten, nicht für den richtigen Weg", sagte Schneider am Freitag in Köln auf der Hauptversammlung der Bayer AG. Die Führung der verschiedenen Segmente in einem einheitlichen Konzern bietet seiner Meinung nach klare Vorteile wie das gemeinsame Nutzen der weltweiten Infrastruktur. Bayer sei sehr wohl flexibel, wenn sich Verstärkungsmöglichkeiten für die Konzernbereiche Gesundheit und Landwirtschaft böten. Grundlage bleibe Wachstum aus eigener Kraft.

Im Mittelpunkt des Aktionärstreffens steht die Konzernstrategie. Auf Antrag eines US-Investmentbankers soll über eine Teilung des Konzerns abgestimmt werden. Thomas Shrager, Chef des New Yorker Investmenthauses Tweedy, Browne sieht großes Kurspotenzial für die Bayer-Aktie bei einem solchen Schritt. Wie bei einigen Konkurrenten könnte auch bei Bayer der Pharmabereich vom Chemiegeschäft getrennt werden. Der Antrag gilt als wenig aussichtsreich. Die insgesamt vier Arbeitsgebiete unter dem Bayer-Konzerndach sind Gesundheit (Pharma), Landwirtschaft (Pflanzenschutz), Polymere (Kunststoffe) und Chemie. Zur Hauptversammlung werden etwa 5 000 Aktionäre in Köln erwartet.

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