Wachstum über dem des Gesamtmarktes
BMW steigert weltweiten Motorrad-Umsatz um 20 %

Die BMW AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Anteil am Motorradweltmarkt von 5,6 % auf 6,1 % gesteigert.

vwd BERLIN. Die BMW AG, München, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Anteil am Motorradweltmarkt von 5,6 % auf 6,1 % gesteigert. Wie das Unternehmen anlässlich einer Feierstunde im Berliner Werk am Dienstag mitteilte, stiegen die Kundenauslieferungen um 14,5 %. Damit habe das Wachstum über dem des Gesamtmarktes gelegen, das fünf Prozent betragen habe. 68,8 % aller BMW-Motorräder wurden den Angaben zufolge im Export verkauft, wobei das Unternehmen am größten Auslandsmarkt USA um fast 20 % auf 12 047 ausgelieferte Motorräder zulegte. In Deutschland stieg der Anteil der Zulassungen in einem insgesamt rückläufigen Markt um 4,2 % auf 23 771.

Mit einem Marktanteil von 14 % belegt BMW den vierten Platz in Deutschland. Insgesamt stieg der Umsatz, wie das Unternehmen bereits in der vorigen Woche bekanntgegeben hatte, um 20,5 % auf 927 Mill. Euro. Der Absatz kletterte um 14,5 % auf 74 614 Fahrzeuge. Hinzu kämen noch 6 649 Einheiten des mit einer Fahrerkabine versehenen Zweirades C1. Weltweiter Bestseller war die große Reise-Enduro R 1150 GS, von der 14 612 Fahrzeuge verkauft wurden.

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