Wachstum und Stabilität in Europa
Köhler: Euro wird als Weltreservewährung stärker

Der Euro wird in der Rolle als Weltreservewährung wachsen entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung und dem Potenzial Europas, wodurch die globale Verantwortung Europas noch stärker wird. Das schreibt Horst Köhler, Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), in einer Grußbotschaft zur Euro-Bargeldeinführung Anfang 2002.

vwd WASHINGTON. Dies sei ein "historischen Meilenstein" und der letzte Schritt im diesem einmaligen währungspolitischen Prozess. Schon seit dem Start der Währungsunion Anfang 1999 habe sich der Euro bewährt, indem er Wechselkursturbulenzen verhinderte und die Zinsen im Euroraum stabilisierte.

Die physische Einführung des Euro-Bargeldes Anfang 2002 folge den entscheidenden Schritten der europäischen Integration auf diesem Felde mit der Gründung der Europäischen Zentralbank (EZB) als unabhängige Institution mit voller Verpflichtung zur Wahrung von Preisstabilität, flankiert durch die mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt verbesserten Finanzpolitiken. Die "Erklärung von Laeken" der Europäischen Union vom Dezember 2001 ist nach Überzeugung von Horst Köhler ein Anstoß zur Schaffung von Institutionen für ein starkes und vereinigtes Europa, das erfolgreich den Weg der Erweiterung gehen kann.

Politischer Zusammenhalt der EU-Mitgliedsstaaten, gestärkt durch weitere wirtschaftliche Reformen in ganz Europa werden nach Überzeugung von Köhler mithelfen, das Potenzial an Wachstum und Stabilität in Europa stärken und auszuschöpfen. Die nunmehr physisch existenten Euro-Münzen und-Banknoten würden nun zu einem integralen Bestandteil des Lebens der meisten Europäer, so Köhler, der darin ein Symbol sieht für eine unumkehrbare Verpflichtung Europas auf dem Wege zu einer größeren Integration für Wohlstand und Frieden.

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