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Wachstumsaussichten für Euro-Zone weiter günstig

Reuters FRANKFURT. Die Wachstumsaussichten für die Euro-Zone sind nach den Worten von EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing auch nach den zuletzt schwächer als erwartet ausgefallenen deutschen Auftragszahlen günstig. Vor allem das weiterhin hohe Konsumentenvertrauen in der Euro-Zone zeige, dass das Wirtschaftswachstum weiterhin stabil sei, sagte Issing am Mittwoch am Rande einer Bankenveranstaltung in Frankfurt. Derzeit habe man eine nur vorübergehende Abschwächung des Konjunkturtempos, dies sei eine erwartungsgemäße Reaktion auf die Ölpreisentwicklung. Es gebe aber keinen Anlass zur Besorgnis, sagte Issing weiter.

Die Euro-Zone kann nach Einschätzung Issings durchaus das Wachstumstempo der USA erreichen. "Wachstumszahlen wie in den USA sind möglich, aber nicht ohne Strukturreformen", sagte Issing. Insgesamt könne er nicht nachvollziehen, dass man die Wirtschaft der Euro-Zone in düsteren Farben male. Die Frage, ob die EZB auch künftig an den Devisenmärkten intervenieren werde, beantwortete Issing nicht.

Das Bundesfinanzministerium hatte am Montag mitgeteilt, der Auftragseingang sei preis- und saisonbereinigt zum Vormonat um 4,6 % gesunken, nachdem er im August noch ein Plus von revidiert 2,0 % verzeichnet hatte.

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