Wachstumspotenzial vorhanden
Würth will Bonitätseinstufung erahlten

Die Würth GmbH will die Bonitätseinstufung erhalten und möglichst verbessern. Aktuell bewertet Standard & Poors den Handelskonzern für Befestigungs- und Montagetechnik mit "A".

vwd KÜNZELSAU. Bereits im vergangenen Jahr habe man mit dem Ziel Gewinn- vor Umsatzsteigerung und Abbau der Verschuldung einen Konsolidierungskurs gefahren, sagte Walter Jäger, Sprecher der Konzernführung, am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz in Künzelsau. Aktuell bewertet Standard & Poors den Handelskonzern für Befestigungs- und Montagetechnik mit "A".

Die Erhöhung des Betriebsgewinns 2002 um 4,1 Prozent auf 281 Mill. Euro begründete Jäger mit der Steigerung des Rohertrags unter anderem durch Sortimentsbereinigungen. Außerdem sei die Produktivität erhöht, die Kosten gesenkt und die Investitionen bewusst von 227 (249) Mill. Euro gedrosselt worden, so Jäger. Für das laufende Jahr sei ein Investitionsvolumen von 210 Mill. Euro geplant. Der Cash-flow belief sich auf 386 Mill. Euro, die laut Jäger unter anderem für die Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten um 50 Mill. Euro verwendet worden seien. Insgesamt steigerte Würth die wirtschaftliche Eigenkapitalquote auf 45,1 (41,3) Mill. Euro.

Mit einem Auslandsanteil von 60 Prozent hatte der schwache Dollarkurs im abgelaufenen Jahr das Umsatzwachstum des Konzerns gebremst. Zu alten Wechselkursen wäre der Umsatz statt um 1,6 Prozent um 2,5 Prozent gewachsen, rechnete Jäger vor. Für die Zukunft sieht er für den Konzern weltweit noch genügend Wachstumspotenzial: Würth verfüge bei einem Marktvolumen von schätzungsweise 200 Mrd. Euro nur über einen Marktanteil zwischen 3 bis 5 Prozent. Gerade in Südostasien und Osteuropa gebe es noch große Wachstumschancen. Generell aber sei bei anhaltend schwierigen Marktbedingungen von einem Verdrängungswettbewerb auszugehen.

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