Wachstumsprognose von sieben auf fünf Prozent gesenkt
Schwacher Dollar dürfte 2005 Exportwachstum dämpfen

Der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Anton Börner, rechnet angesichts der anhaltenden Euro-Stärke mit einem etwas schwächeren Wachstum der deutschen Exporte im nächsten Jahr als bislang erwartet.

HB BERLIN. "Wir müssen jetzt wohl eher auf die fünf Prozent (Wachstum) 2005 runtergehen", sagte Börner der Nachrichtenagentur Reuters. Bislang hatte er mit einem Zuwachs von bis zu sieben Prozent gerechnet. Dennoch sei die Währungsentwicklung für die Außenwirtschaft derzeit "kein Grund für Panik oder Hysterie". "Man kann das managen", sagte Börner. Zur Prognose für das laufende Jahr sagte er: "Da brauchen wir wohl nichts zu ändern". Er erwarte weiter einen Zuwachs von 9,5 bis 10 Prozent.

Der Eurokurs werde allerdings im Gegensatz zu seinen früheren Erwartungen jetzt wohl schon in diesem Jahr bei bis zu 1,35 Dollar in der Spitze notieren, im nächsten Jahr könne es zu Kursen bis zu 1,40 Dollar kommen. Börner verwies jedoch auch auf auf die positive Aspekte der Dollarschwäche. "Wenn der Dollar schwach ist, werden die Zinsen in Europa nicht steigen, eher vielleicht sogar fallen", sagte er.

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