Wachstumsregion
Cisco sieht Trendwende auf asiatischem Markt

Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems sieht Asien an erster Stelle bei einer Wiederbelebung des High-Tech-Markts.

Reuters TAIPEH. Der asiatische Markt sei als Letzter nach den USA und Europa vom Abschwung erreicht worden, könnte aber gleichzeitig mit ihnen wieder anziehen, wenn nicht sogar schneller, sagte der Cisco-Vizepräsident für Asien Louis McElwain am Dienstag in Taipeh. Die Deregulierung der Telekommunikation und der Aufbau von Internet-Infrastrukturen habe den Asien-Pazifik-Raum in den vergangenen zweieinhalb Jahren zur am schnellsten wachsenden Region für Cisco werden lassen, fügte McElwain hinzu.

Die Cisco-Aktien sackten in diesem Jahr um mehr als die Hälfte ab, nachdem die Firmen ihre Ausgaben für Netzwerke im Zuge des Wirtschaftsabschwungs drastisch gekürzt hatten. Dennoch hatte sich Cisco-Chef John Chambers in diesem Monat optimistisch hinsichtlich einer baldigen Erholung gezeigt.

Einer der Hauptmärkte von Cisco in Asien war bislang China mit einem Anteil von rund fünf Prozent am Gesamtumsatz von 22,29 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr. Obgleich weite Teile des Landes noch nicht einmal an das gewöhnliche Telefonnetz angeschlossen sind, verlange China die jeweilige Top-Technologie, sagte McElwain.

Die Cisco-Aktien legten am Dienstag an der Wall Street in einem freundlichen Marktumfeld um mehr als zwei Prozent auf 21,21 Dollar zu.

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