Wachstumssegment kein Betätigungsfeld für "jedermann"
Neuer Markt-Chef Riess: Zahl der Bösengänge bleibt unverändert

adx HAMBURG. Ungeachtet des derzeit schwierigen Umfeldes rechnet der Chef des des Neuen Markts der Frankfurter Wertpapierbörse, Rainer Riess, mit einem gleichbleibenden Niveau an Börsengängen. Er gehe davon aus, dass ähnlich viele Unternehmen diesen Schritt gehen werden wie im vergangenen Jahr, sagte Riess in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Es gebe noch einen hohen Nachholbedarf. "In Deutschland kommen auf eine Million Einwohner lediglich elf Unternehmen, die an der Börse notiert sind. In den Vereinigten Staaten sind es 24."

Nach Ansicht von Riess ist nach den Kursstürzen der vergangenen Monate am Neuen Markt "wieder Realitätssinn eingekehrt". Privatanleger müssten sich über die Besonderheiten des Wachstumssegments klar zu sein. Der Neue Markt berge höhere Risiken, aber er biete auch höhere Chancen. Er sei deshalb kein Segment für "jedermann".

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