Wachstumswerte
Turbulenzen an der Börse

DÜSSELDORF. Was hat Intel mit jungen Start-Up-Unternehmen gemeinsam? Im Prinzip nicht viel, doch in der realen Finanzwelt eine ganze Menge. Weil das weltgrößte Chip-Unternehmen eine Umsatzwarnung veröffentlichte, stürzten weltweit die Wachstumsbörsen ab.

Vom Einbruch betroffen sind vor allem kleinere Firmen. Am Neuen Markt mussten viele Technologiewerte prozentual zweistellige Kurseinbußen hinnehmen, weil das amerikanische Unternehmen im nächsten Quartal ein paar Prozentpunkte weniger umsetzen wird.

Wenn aber der deutsche Wachstumsmarkt auf breiter Front einbricht, verschlechtert sich die Situation für Start-Up-Unternehmen schlagartig. Ihre Chance, von Venture-Capitalists mit genügend Geld ausgestattet zu werden, um die Börsenreife zu erlangen, sinkt rapide.

Nur weil die Investoren in den USA nach wenigen Stunden erkannten, dass Intel nicht mit der gesamten Börse gleichzusetzen ist, erholten sich die Märkte wieder. Zuerst in den USA, dann auch in Europa. Zum Glück hat New York bislang nach jedem Kurseinbruch, der durch ein einzelnes Unternehmen ausgelöst wurde, immer wieder rasch zur Normalität zurückgefunden - und nach Amerika auch die deutsche Börse.

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