Wachtumshoffnungen verschoben
Chemieverband schreibt das Jahr 2002 ab

Die deutschen Chemieunternehmen haben Verbandsangaben zufolge ihre Hoffnungen auf einen Aufschwung in der Branche ins kommende Jahr verschoben.

Reuters FRANKFURT. Der zu Jahresanfang beobachtete Aufwärtstrend der Chemieproduktion sei bereits im April zum Stillstand gekommen und habe auch im abgelaufenen dritten Quartal nicht an Fahrt gewonnen, gab der Verband der Chemischen Industrie am Dienstag bekannt. "Die Hoffnung auf einen Aufschwung im Jahr 2002 hat sich für die deutsche chemische Industrie zerschlagen", hieß es.

Der Umsatz mit chemischen Erzeugnissen habe im dritten Quartal rund 33 Milliarden Euro betragen und damit lediglich 1,6 Prozent über dem bereits niedrigen Niveau des Vorjahresquartals gelegen. Im Vergleich zum Vorquartal 2002 habe es dagegen spürbare Rückgänge bei den Umsätzen gegeben.

Im dritten Quartal seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2,5 Prozent mehr Erzeugnisse hergestellt worden, hieß es. Im Vergleich zum Vorquartal habe die Produktion allerdings stagniert. Auf Grund der schwachen Nachfrage hätten auch gestiegene Kosten für Rohöl nur begrenzt weiter gegeben werden können.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%