Wählergunst verteilt sich brüderlich auf Spitzenparteien
"Totes Rennen" zwischen Rot-Grün und Schwarz-Gelb

Die rot-grüne Koalition und die alte Regierungsmannschaft von Union und FDP liefern sich in der Wählergunst ein "totes Rennen".

ddp BERLIN. Wären am Sonntag Bundestagswahlen, dann kämen beide Lager bei jeweils 45 Prozent ein, ergab eine Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender n-tv unter rund 1000 Bürgern. In der Einzelwertung führt die SPD mit 38 Prozent vor der Union mit 36 Prozent. Die Liberalen behaupten mit 9 Prozent Rang 3 vor den Grünen mit 7 Prozent. Die PDS würden derzeit 6 Prozent der Bürger wählen.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und sein möglicher Herausforderer, CSU-Chef Edmund Stoiber, im direkten Vergleich. 63 Prozent der Bürger bescheinigten dem Kanzler eine gute Arbeit, Stoiber kam auf 62 Prozent. Dagegen führt Stoiber bei der Frage nach der Wirtschaftskompetenz. 67 Prozent sehen den bayerischen Regierungschef als guten Wirtschaftspolitiker. Nur 48 Prozent behaupten dies von Schröder. Auch in den Bereichen Steuerpolitik, Renten, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Konsolidierung der Staatsfinanzen liegt Stoiber vorn. Schröder wird dagegen in den Feldern Europapolitik, Herstellung der inneren Einheit und soziale Gerechtigkeit mehr Kompetenzen zugemessen.

Käme es zur Direktwahl des Kanzlers, wäre der Bayern-Regent allerdings ohne Chance. 54 Prozent würden sich für Schröder und 30 Prozent für Stoiber im direkten Duell entscheiden.

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