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Wählergunst von Hartz-IV-Protesten nicht beeinflusst

dpa BERLIN. Trotz der Proteste gegen die Arbeitsmarktreform Hartz IV hat die SPD in der Gunst der Wähler leicht gewonnen. In der am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Forsa-Umfrage des Magazins „Stern“ und des Senders RTL stieg die SPD um einen Punkt auf 26 %.

dpa BERLIN. Trotz der Proteste gegen die Arbeitsmarktreform Hartz IV hat die SPD in der Gunst der Wähler leicht gewonnen. In der am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Forsa-Umfrage des Magazins "Stern" und des Senders RTL stieg die SPD um einen Punkt auf 26 %.

Die Union dagegen musste einen Punkt abgeben und kommt nun auf 43 %. Ebenfalls einen Punkt gewannen die Liberalen, sie erreichen 8 %. Die Grünen liegen unverändert bei 13 %, die PDS bei 6 %.

Vor die Wahl gestellt, wen sie lieber als Kanzler und Außenminister hätten, würde die Mehrheit den Amtsinhabern Gerhard Schröder (SPD) und Joschka Fischer (Grüne) den Vorzug vor der CDU - Vorsitzenden Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle geben. 49 % der Befragten würden sich für das Duo Schröder/Fischer entscheiden, 30 % für Merkel/Westerwelle. Allerdings sind 21 % unentschieden. Anlass zu der Frage war ein Bericht über eine Äußerung des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chefs Edmund Stoiber, Merkel und Westerwelle könnten Schröder und Fischer "nicht das Wasser reichen". Stoiber bestreitet diese Äußerung.

Datenbasis für die Parteipräferenz ist die Befragung von 2504 repräsentativ ausgewählten Bürgern zwischen dem 2. und 6. August. Nach dem bevorzugten Kanzler/Außenminister-Gespann fragte Forsa 1002 repräsentativ ausgewählte Bürger am 5. und 6. August.

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