Währung schwankt in großen Spannen zum Dollar
"Wilder" Euro-Handel in Fernost

Reuters TOKIO. Der Euro hat sich am Donnerstag in Fernost in einem nach Händlerangaben "wilden" Handel gegen den Dollar in großen Spannen von über einem vollen Cent bewegt. Die Gemeinschaftswährung pendelte im Verlauf zwischen 0,9177 und 0,9065 $. Am Nachmittag (06.30 Uhr MESZ) beruhigte sich der Euro und notierte stabilisiert mit Kursen um 0,9151/56 $. Händler sagten, zu Handelsbeginn habe es nach einer hoffnungsvollen Rally ausgesehen. Die technischen Indikatoren seien deutlich im positiven Bereich gewesen. Die Hoffnungen der Euro-Bullen hätten sich jedoch zerschlagen, nachdem der Euro zum Yen unter Druck geraten sei. Japanische Exporteure hätten ebenso verkauft wie ein großer US-Fonds.

Gegen den Yen hatte der Euro zwischenzeitlich die Marke von 100,20 Yen erreicht, bevor er wieder auf 98,45 Yen abrutschte. Die erneute Erholung im weiteren Handelsverlauf schrieben Marktteilnehmer den guten Startvorgaben der Gemeinschaftswährung zu. Außerdem profitiere der Euro offenbar von Aussagen des Chefvolksiwrtes der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing. Dieser hatte erneut die Besorgnis der EZB über den hohen Ölpreis zum Ausdruck gebracht. Allerdings bestehe für die Zentralbank kein Grund, die Alarmglocken zu läuten, sagte er weiter.

Der Dollar zeigte sich am Donnerstag in Fernost zum Yen wenig verändert. Die US-Devise notierte mit Kursen um 108,48/52 Yen, nach 108,62/70 Yen am Vorabend in New York. Der Euro war in den USA mit einem Kurs von 0,915/55 $ aus dem Handel gegangen.

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