Waffenruhe vereinbart
Israel zieht Panzer zurück

dpa JERUSALEM/GAZA. Die israelische Armee hat nach der nächtlichen Vereinbarung über eine Waffenruhe mit den Palästinensern am Donnerstagmorgen mit dem Rückzug schwerer Waffen aus den Randgebieten um palästinensische Städte begonnen.

Außerdem wurde die Truppe angewiesen, nicht mehr auf Palästinenser zu schießen und die Blockade der Städte aufzuheben, sagte Brigade- General Ron Kitrey am Morgen im Armee-Sender.

Trotz Waffenruhe ein Toter im Westjordanland

Ungeachtet der Vereinbarungen über eine Waffenruhe wurde am Donnerstagmorgen im Westjordanland nord-östlich von Jerusalem ein 17- jähriger Palästinenser bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten getötet.

Am frühen Morgen hatten sich der israelische Regional-Minister Schimon Peres und Palästinenser-Präsident Jassir Arafat in Gaza auf eine neue Waffenruhe verständigt, die am Mittag um 1200 Uhr Ortszeit (1100 MEZ) in Kraft treten soll.

Die israelische Regierung hatte am Morgen entschieden, zunächst keine Vergeltung für den Tod dreier Soldaten zu üben, die am Mittwoch bei Gefechten mit bewaffneten Palästinensern südlich von Bethlehem erschossen worden waren.

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