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Wahl auf Philippinen von neuer Gewalt überschattet

Die Kongress- und Kommunalwahlen auf den Philippinen sind von neuer Gewalt überschattet worden. Nach Polizeiangaben wurden im Zusammenhang mit der Abstimmung am Montag mindestens zwei weitere Menschen getötet

dpa MANILA. Die Kongress- und Kommunalwahlen auf den Philippinen sind von neuer Gewalt überschattet worden. Nach Polizeiangaben wurden im Zusammenhang mit der Abstimmung am Montag mindestens zwei weitere Menschen getötet. Daneben wurde eine Schule und ein Gemeindehaus Ziel von Handgranaten-Anschlägen, bei denen aber niemand verletzt wurde. Behördenangaben zufolge kamen bereits während des Wahlkampfs mindestens 66 Menschen ums Leben.

Die Abstimmung gilt als wichtiger Test für Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo, die vor knapp vier Monaten nach dem Sturz ihres Vorgängers Joseph Estrada als neues Staatsoberhaupt vereidigt worden war. Mehrere tausend Soldaten und Polizisten sollen einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl sicher stellen.

> Mehr als 36 Millionen Menschen sind aufgerufen, das Parlament, 13 Senatoren sowie über 17 000 regionale und kommunale Vertreter zu bestimmen. Mit Ergebnissen wird frühestens in einer Woche gerechnet. Die Behörden erwarten eine hohe Beteiligung. Die Wahllokale schließen um 9.00 Uhr MESZ.

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