Wahlen in Schweden
Persson: Trendwende für Europas Sozialdemokraten

Schweden wird in den kommenden vier Jahren erneut von Sozialdemokraten regiert. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag führten die bisher ohne eigene Mehrheit regierenden Sozialdemokraten unter Premier Göran Persson zusammen mit ihren Stützparteien, den Grünen und der sozialistischen Linkspartei, knapp vor den bürgerlichen Oppositionsparteien.

HB/dpa STOCKHOLM. Persson, dessen Partei am Sonntag 39,9 Prozent der Stimmen bekommen hatte und weiterregieren kann, sagte am Montag im Rundfunk: "Der so genannte Rechtstrend ist gestoppt. Nächste Woche wird Gerhard Schröder den neuen Trend mit einem Wahlsieg in Deutschland fortsetzen." Der Bundeskanzler sei einer der "absolut führenden Politiker auf der Welt". Zusammen mit Schröder und dem in Großbritannien regierenden Labour-Politiker Tony Blair könne die schwedische Sozialdemokratie als Regierungspartei die Basis eines neuen Aufwinds für die europäischen Sozialdemokratien bilden.

Die schwedischen Sozialdemokraten hatten am Vortag bei den Wahlen überraschend stark von 36,4 auf 39,9 Prozent zugelegt. Sie sind damit fast drei Mal so stark wie die Konservativen als zweitgrößte Partei, auf die 15,1 Prozent entfielen.

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