Wahljahr 2004
Die FDP vor der Wahl in Hamburg

Die Freien Demokraten wollen im Wahljahr 2004 die Weichen für eine Rückkehr an die Macht im Bund stellen. Ein Erfolg bei der ersten Testwahl in Hamburg ist allerdings ungewiss.

HB Hamburg. Bei der Bundestagswahl 2002 hatten die Freidemokraten die selbst gesetzte Zielmarke von 18 mit 7,4 Prozent weit verfehlt. Obwohl die FDP bei der Landtagswahl im Februar 2003 in Hessen auf 7,9 Prozent zulegte, konnte die regierende CDU auf Grund ihrer absoluten Mehrheit auf die FDP verzichten. In Niedersachsen hingegen brachte der Zugewinn auf 8,1 Prozent der FDP die Teilhabe an der Macht ein. In Bremen konnten sie mit 4,2 Prozent nur wegen des besonderen Wahlrechts einen Abgeordneten platzieren. In Bayern scheiterten die Freidemokraten im September zum dritten Mal nach 1990.

Derzeit sitzt die FDP in zehn Landesparlamenten. Nicht vertreten ist sie in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen, Saarland und Bayern. In den Regierungen von fünf Ländern stellt die Partei Minister: Baden-Württemberg, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Seit zehn Jahren gibt es im Europaparlament keinen FDP-Abgeordneten mehr.

Mit einer verstärkten Debatte um Grundpositionen versucht die rund 65 200 Mitglieder starke Partei im Wahljahr Profil zu gewinnen. Ihre frühere politische Rolle als Zünglein an der Waage wird sie erstmals wieder im Mai 2004 bei der Wahl des Bundespräsidenten haben.

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