Wahlkampf mit antiamerikanischen Palolen
Ukrainerin will Osama bin Laden heißen

Olena Solod, ukrainische Anti-Amerika-Aktivistin, will künftig Osama bin Laden heißen. Einen entsprechenden Antrag stellte sie bei den Behörden ihrer Heimatstadt Saporischa.

ap KIEW. Wenn gegen Solod kein Strafverfahren laufe, sie nicht überwacht werde und es keine formalen Bedenken gebe, könne niemand ihren Antrag zurückweisen, erklärte ein Beamter. Nach ukrainischem Recht haben Bürger über 16 Jahre die Möglichkeit, jeden beliebigen Namen zu wählen.

Solod hatte vor wenigen Wochen mit ihrem Ehemann in einem McDonald's-Restaurant in Saporischa zum Boykott der Schnellimbisskette aus Solidarität mit Afghanistan und Bin Laden aufgerufen, wie die Tageszeitung "Kiewskie Wedomosti" berichtet. Außerdem bemüht sie sich Berichten der Zeitung zufolge, bei der Wahl im kommenden März ins Parlament einzuziehen und führt den Wahlkampf mit antiamerikanischen Parolen.

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