Wahlkampfduell
Obama will nur drei Debatten mit McCain

Nur drei öffentliche Debatten will der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber vor der Wahl mit seinem Kontrahenten John McCain führen. Die Republikaner sind beleidigt. Sie wollten deutlich

HB WASHINGTON. Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama ist bereit, sich drei Mal in öffentlichen Debatten mit seinem republikanischen Konkurrenten John McCain zu messen. In einem Brief an die Kommission für Präsidentschaftsdebatten erklärte sich Obamas Lager einverstanden, vor dem Wahltermin am 4. November drei Debatten der Präsidentschaftskandidaten und eine der Kandidaten für die Vize-Präsidentschaft zu veranstalten.

Die Streitgespräche sollen nach Nominierungsparteitagen stattfinden, am 26. September, am 7. Oktober und am 15. Oktober. Die Kandidaten für den Vize-Posten sollen sich am 2. Oktober miteinander messen.

Obamas Lager äußerte sich nicht zu dem Vorschlag McCains, eine Reihe zusätzlicher Debatten in Rathäusern im ganzen Land anzuberaumen. Dafür lästerten die Republikaner umso heftiger: McCains Sprecher Brian Rogers sagte: "Wir verstehen, dass es unter der Würde einer internationalen Berühmtheit von Barack Obamas Format sein könnte, gemeinsam mit John McCain in einem Rathaus aufzutreten und dort die Fragen des amerikanischen Volkes zu beantworten, aber wir hoffen, dass er es sich noch überlegt."

Der republikanische Kandidat wolle sich "so oft wie möglich" mit seinem Kontrahenten messen. Man sei enttäuscht, dass Obama dem Vorschlag, zusätzliche Auftritte zu vereinbaren, nicht zugestimmt habe. Jüngsten Umfragen zufolge hat Obama in wichtigen US-Bundesstaaten Boden an den Republikaner McCain verloren.

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