Wahlparteitag in Minneapolis
US-Republikaner eröffnen Parteitag im Zeichen von „Gustav“

Hurrikan "Gustav" hat am Montag die Eröffung des Wahlparteitags der US-Republikaner in Minneapolis-St. Paul (im US-Bundesstaat Minnesota) überschattet. Anstelle eines achtstündigen Programmes am ersten Tag mit einem Auftritt von Präsident George W. Bush als Höhepunkt konzentrierte sich die auf knapp drei Stunden zusammengeschmolzene Auftaktsitzung hauptsächlich auf Formalien.

HB ST. PAUL. Statt einer glanzvollen Eröffnung mit Reden des scheidenden US-Präsidenten George Bush und seines Stellvertreters Dick Cheney gab es nur einen geschäftsmäßig-protokollarischen Auftakt. Statt Bush und Cheney sollten nun First Lady Laura Bush und McCains Frau Cindy auf einer Podiumsdiskussion über mögliche Hilfe für Hurrikan-Opfer sprechen. McCain kündigte an, auf parteipolitischen Streit verzichten zu wollen, solange „Gustav“ das Leben von Menschen bedroht. „Dies ist die Zeit, in der wir unsere Parteipolitik hinten anstellen und als Amerikaner agieren“, betonte er.

Der Hurrikan „Gustav“ war wenige Stunden vor Beginn des Parteitags auf die Küste des US-Staates Louisiana getroffen, allerdings weniger stark als zunächst befürchtet.

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