Wahlparteitag
Stoiber greift Schröder und Rot-Grün massiv an

Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) hat zum Abschluss des Frankfurter CDU-Wahlparteitags Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und die rot-grüne Bundesregierung massiv angegriffen.

dpa FRANKFURT/MAIN. "In 96 Tagen geht es wieder aufwärts mit Deutschland", sagte Stoiber am Dienstag vor den rund 1 000 Delegierten. Dabei lobte er den Schulterschluss zwischen CDU und CSU, der so eng sei wie nie zuvor.

Eindringlich warnte er davor, dass es nach der Bundestagswahl am 22. September zu einer Zusammenarbeit zwischen SPD und PDS kommen könne. Schröder gehe Machterhalt über alles. "Aus dem Kanzleramt darf kein rot-rotes Rathaus werden", rief Stoiber unter dem Jubel der CDU-Basis aus.

Neben Schröder kritisierte er auch scharf Verteidigungsminister Rudolf Scharping sowie Bundesfinanzminister Hans Eichel (beide SPD) und die Grünen-Verbraucherschutzministerin Renate Künast. Eichel stehe für die höchste Neuverschuldung in Europa und Künast sei "eine einzige politische Katastrophe". Auch Bundesaarbeitsminister Walter Riester (SPD) habe versagt. "Dieses Schattenkabinett regiert noch 96 Tage, die überstehen wir auch noch", meinte Stoiber. Schröder müsse aus dem Kanzleramt nach vier Jahren wieder raus.

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