Wahlsieg in Maine
Obama holt weiter auf

Barack Obama hat am Sonntag im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei erneut über Hillary Clinton triumphiert. Nach seinem vierfachen Sieg am Vortag gewann der Senator aus Illinois eine weitere Abstimmung im Staat Maine. Seine Rivalin greift nach einer Serie von Niederlagen in ihrem Wahlkampfteam durch.

HB WASHINGTON. Obama kam in Maine nach Auszählung der Ergebnisse in 79 Prozent der Wahlbezirke auf einen Stimmenanteil von 59 Prozent. Auf Clinton entfielen 41 Prozent. In 420 Städten und Gemeinden in Maine waren am Sonntag Wählerversammlungen angesetzt. Insgesamt vergeben die Demokraten in dem Staat im Nordosten der USA 24 Delegiertenstimmen für den Nominierungskongress Ende August.

Obama hatte am Samstag bei den Vorwahlen in Louisiana, Nebraska, Washington und dem US-Territorium Jungferninseln fast doppelt so viele Delegierte wie die noch knapp führende New Yorker Senatorin Clinton errungen.

Clinton setzte unterdessen ihre Wahlkampfmanagerin Patti Solis Doyle ab und betraute stattdessen ihre langjährige Vertraute Maggie Williams mit der Führung ihres Wahlkampfs. Clintons neue Wahlkampfmanagerin Williams tritt noch in dieser Woche ihr Amt an. Die New Yorker Senatorin dankte Solis Doyle für ihre „Freundschaft und die herausragende Arbeit“. Sie werde auch in den kommenden Wochen weiter auf ihren Rat hören.

In einer E-Mail informierte Solis Doyle ihren Mitarbeiterstab von dem Wechsel an der Spitze des Wahlkampfteams. Sie sei stolz, diese Kampagne geleitet zu haben. „Noch stolzer bin ich, Hillary nach über 16 Jahren noch meine Freundin nennen zu können.“ Ihre Nachfolgerin sei eine bemerkenswerte Person und werde ihre Aufgabe hervorragend erfüllen, schrieb Solis Doyle weiter. Sie selbst werde weiter dem Wahlkampfteam angehören und von Zeit zu Zeit auch mit Clinton unterwegs sein.

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