Wahrscheinlichkeit eines Kriege gestiegen: Euro hält sich über 1,10 Dollar

Wahrscheinlichkeit eines Kriege gestiegen
Euro hält sich über 1,10 Dollar

Der Euro tendiert am Montagmorgen weiterhin stabil über der Marke von 1,10 Dollar. "Der Irak-Konflikt bestimmt die Lage am Devisenmarkt", sagt ein Händler.

vwd FRANKFURT. In den kommenden Tagen dürfte die Entscheidung über den Zeitpunkt eines Angriffes fallen. Zudem laste weiter der schwache US-Arbeitsmarktbericht auf dem Dollar. Nach Angaben von US-Außenminister Colin Powell rücke eine Mehrheit im UN-Sicherheitsrat für einen Krieg gegen den Irak näher. Damit sei die Wahrscheinlichkeit eines Krieges deutlich gestiegen, heißt es im Handel.

Zudem belasteten Meldungen, wonach arabische Investoren seit einigen Monaten verstärkt Anlagegelder aus den USA abziehen würden. Schätzungen gingen davon aus, dass seit Sommer 2002 bis zu 200 Mrd US-Dollar aus den USA abgezogen worden seien, berichten Devisenhändler. Der Euro könne nun die Marke von 1,1100 Dollar in Angriff nehmen. Jenseits der 1,11 Dollar sei erst bei 1,13 Dollar, der oberen technischen Linie des langfristigen Aufwärtstrends, ein starker Widerstand zu sehen. Auch zum Yen kommt der Dollar stark unter Druck und hält sich klar unter der Marke von 117 Yen. Allerdings könnten weitere Meldungen über die Nordkorea-Krise die japanische Währung wieder belasten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%