Wahrscheinlichkeit für sozialliberale Koalition steigt
SPD schiebt sich nach vorne

Die SPD liegt einer Prognose des Wahlforschungs-Unternehmen Innofact zufolge eindeutig im Aufwärtstrend und kann weitere Stimmen hinzugewinnen. CDU/CSU verlieren weiter an Gewicht. Bei der Wahl$treet zeichnete sich dieser Trend schon seit Wochen ab.

HB DÜSSELDORF. Seit dem 2. TV-Duell ziehen auch die klassischen Institute mit ihren Prognosen nach und sehen die SPD als stärkste Partei. Die FDP konnte durch ihre Zurückhaltung bei der Koalitionsfrage bisher keine Stimmen hinzugewinnen und liegt bei knapp 10 %.

Schwarz/Gelb liegt nur noch mit 0,2 % Stimmenvorsprung vor Rot/Grün (45,4 %) - vor 5 Wochen betrug der Stimmenvorsprung noch mehr als 6 %. SPD und Grüne konnten in der vergangenen Woche weitere Stimmen hinzugewinnen, sodass eine Bestätigung der bisherigen Regierungskoalition durchaus denkbar erscheint.

Die PDS verharrt bei 5 % und verhindert damit klare Mehrheitsverhältnisse. Die FDP entwickelt sich zwar leicht rückläufig, liegt aber in der Wahl$treet noch klar vor den Grünen. Vor dem Hintergrund der erstarkten SPD steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit der Mehrheitsfähigkeit einer sozialliberalen Koalition. Erreicht die PDS nicht den Bundestag, hätte die FDP eventuell sogar die freie Wahl des Koalitionspartners.

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