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Wall Street beendet Handel uneinheitlich: Dow-Jones-Index ist gestiegen. Nasdaq im Minus.

Intel befanden sich weiter auf Talfahrt. Das Papier verlor 5,14% auf 65,875 USD.

dpa NEW YORK. Die Wall Street hat am Mittwoch erneut uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index stieg um 50,03 Zähler oder 0,40 Prozent auf 11 310,64 Punkte. Der S&P 500-Index fiel um 14,82 Zähler oder 0,98 Prozent auf 1 492,26 Punkte. Der mit Technologieaktien gespickte NASDAQ-Index sackte jedoch um 129,82 Punkte oder 3,13 Prozent auf 4 013,36 Punkte ab.

Spekulationen über eine angebliches Kaufinteresse der Deutsche Bank an dem US-Investmenthaus J.P. Morgan halfen den Standardwerten. Ein starker US-Produktivitätsanstieg und der extrem schwache Euro wirkten sich ebenfalls positiv für die Wall Street aus.

Analystenherabstufungen bei Technologiewerten hätten eine Flucht aus diesem Marktsegment ausgelöst, sagten Händler. Larry Wachtel von Prudential Securities sagte, nach der guten Performance des Technolgiesegmentes käme es jetzt zu Gewinnmitnahmen. Aufwind für Banktitel brachten Spekulationen über den Kauf von J.P Morgan durch die Deutsche Bank und die Meldung über die Übernahme des größten amerikanische Verbraucherfinanzunternehme Associates First Capital Corporation durch die Citigroup.

J.P Morgan kletterten um 4,88% auf 167,575 USD. Citigroup hingegen verloren 3,04% auf 55,8125 USD. Gegen den Trend bei den Wachstumswerten stemmten sich Amazon mit einem Plus von 0,41% auf 45,875 USD. Der Wert profitierte von einer Einschätzung durch J.P. Morgan. Der Titel könne bis zum Januar um bis zu 30% steigen, da in den letzten drei Monaten des Jahres traditionell eine Rally einsetze, hieß es.

Intel befanden sich weiter auf Talfahrt. Das Papier verlor 5,14% auf 65,875 USD. Ebenfalls nach unten ging es mit Micron Technology : Der Titel verlor 12,26% auf 68,875 USD. Offenkundig wenig begeistert waren die Anleger von der Ankündigung, Yahoo werde die British Telecom mit Content beliefern. Der Internetwert gab 4,32% auf 112,0625 USD ab.

Lebensmittelhersteller Heinz verlor 4,71% auf 35,4375 USD. Die Investoren straften das Unternehmen für nach unten revidierte Planzahlen ab.

Der Rentenmarkt tendierte schwächer. Der Euro brach weiter auf 0,87040 Dollar ein, nachdem er in Europa ein Rekordtief verbucht hatte. Der Euro hatte am Vortag in New York noch mit 0,89035 Dollar notiert. Es ergab sich ein Dollarkurs von 2,2473 DM gegenüber 2,1989 DM am Vortag.

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