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Wall Street beginnt schwächer

Die US-Börsen haben angesichts der anstehenden Bilanzsaison am Montag schwächer eröffnet. Die geringere Gewichtung von Aktien im US-Portfolio des Brokerhauses Merrill Lynch habe den Markt zusätzlich belastet, sagten Händler. Der Dow-Jones fiel um 0,4 % auf 9 949 Punkte, der Nasdaq-Index um 0,5 % auf 2 011 Punkte.

Reuters NEW YORK. Schon am Freitag hatten die US-Aktienbörsen mit Kursverlusten auf die Warnung von US-Notenbankchef Alan Greenspan reagiert, wonach kurzfristig weiter bedeutende Risiken für die US-Konjunktur bestünden. Der Dow-Jones-Index war daraufhin unter die 10 000er-Marke gerutscht.

Seit ihrem Tiefpunkt im Sog der Anschläge vom 11. September hatten die US-Aktien wieder kräftig gewonnen. Der Nasdaq-Index ist seither um fast 45 %, der Dow-Jones-Index um 22 % und der S&P-500-Index um 19 % gestiegen. Händler sagten, viele Anleger fürchteten nun, dass diese Kursgewinne übertrieben waren. Zur Wochenmitte werden eine Reihe von Blue Chips ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen.

Merrill Lynch nahm unterdessen den Anteil der Aktien in seinem US-Portfolio auf 50 von 60 % zurück und hob den Anteil der Bonds auf 30 von bisher 20 % an.

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