Wall Street geht schwächer aus dem Handel
Gewinnwarnung von Kodak drückt die Kurse an den US-Börsen

Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte schloss 175,82 Punkte oder 1,63 % tiefer auf 10 632,33 Zählern. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index fiel 1,38 % auf 3689,57 Zähler, und der marktbreitere S&P-Index verlor 0,82 % auf 1427,28 Zähler.

Reuters NEW YORK. Ein Analyst bezeichnete die Stimmung auf dem Parkett als äußerst vorsichtig. Eine Serie von Gewinnwarnungen, darunter vor allem die Umsatzwarnung des führenden amerikanischen Filmherstellers Eastman Kodak, lösten Besorgnis aus, hieß es. Es werde befürchtet, dass auch weitere Indexschwergewichte vor enttäuschenden Gewinnzahlen warnen könnten. Eastman Kodak brachen um 14-5/8 $ auf 44-3/8 $ ein und waren damit für einen wesentlichen Teil der Indexabschläge verantwortlich.

Aktien des Technologiesektors hatten sich laut Händlern zunächst etwas erholt präsentiert, nachdem bekannt wurde, dass ein Gerichtsentscheid des Obersten Gerichtshofs der USA verfügt hatte, die Vorwürfe gegen den Software-Konzern Microsoft sollten zuerst durch ein Appellationsgericht verhandelt werden. Die Microsoft-Aktie kletterte gegen den Trend 1-7/16 auf 62-11/16 $. Kursschwächen bei Indexschwergewichten wie Intel (1-57/32 $ tiefer auf 43-31/32 $) und Cisco Systems (2-1/16 $ tiefer auf 55-1/8 $) zogen den Nasdaq-Index dennoch ins Minus, hiess es am Markt.

Die Umsätze beliefen sich auf rund 1102 Millionen Aktien an der New Yorker Börse. 1251 Titel schlossen höher, 1599 niedriger und 501 unverändert.

Am US-Anleihenmarkt notierten die richtungsweisenden 30-jährigen Bonds bei Börsenschluss 19/32 höher mit einer Rendite von 5,858 %.

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