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Wall Street im späten Handel fester

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag im späten Handel freundlich tendiert.

Reuters NEW YORK. Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag im späten Handel freundlich tendiert. Es kam zu einer Kursrally von Technologiewerten. Hoffnungen auf einen baldigen Entscheid bei den US-Präsidentschaftswahlen hätten die Kurse beflügelt, sagten Händler. Befürchtungen, die langsamer wachsende Konjunktur könnte die Unternehmensgewinne schmälern, seien in den Hintergrund gerückt, aber noch immer eine Belastung für den Markt, hieß es.

Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte lag rund eindreiviertel Stunden vor Handelsschluss 0,25 % im Plus bei 10 739 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index notierte 0,67 % fester bei 1379 Punkten. Der technologielastige Nasdaq Composite Index notierte nach einer Kursrally bis auf über 3000 Punkte im späten Handel 2,12 % im Plus bei 2979 Punkten. "Die Stimmung ist überall freundlich. Eine baldiger Entscheid bei den Präsidentschaftswahlen ist in Kürze zu erwarten", sagte der Marktanalyst Paul Cherney von S&P MarketScope. Ein Analyst wies darauf hin, dass gewisse Titel trotz negativen Nachrichten nicht gefallen seien. So stieg der zweitgrößte Innenausstatter der USA Lowes Cos. trotz tieferen Umsatzerwartungen 3,92 % auf 41 $.

Im Dow Jones verzeichneten hingegen Einzelhändler gegen den Trend Kursverluste. Home Depot verloren 4,76 % auf rund 44 $. Wal-Mart Stores lagen rund sechs Prozent tiefer bei 51 $. Freundlich tendierte der zinssensitive Finanzsektor. Es werde mit einer baldigen Senkungung der Leitzinsen gerechnet, sagten Händler. J.P. Morgan lagen 5,98 % höher bei 156 $.

Zu deutlichen Kurssteigerungen kam es bei gewichtigen Technologietiteln. Der Halbleitererzeuger Intel notierte über sieben Prozent fester bei 36 $. Einem Bericht des "Wall Street" zufolge will Intel einen neuen ultraschnellen Chip auf den Markt bringen. Der Telekom-Ausrüster Cisco Systems legte 5,13 % zu auf rund 55 $. Der Softwarekonzern Microsoft stieg rund 4,25 % an auf 56 $.

Vor dem obersten Gericht ist die Anhörung betreffend dem Streit bei den Präsidentschaftswahlen zu Ende gegangen. Dabei geht es um die Frage ob die Handauszählung strittiger Stimmen in Florida weitergeführt wird. Es werde allgemein mit einem baldigen Sieg von George W. Bush gerechnet, sagten Händler.

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