"Wall Street Journal Europe"
Gebote für Vivendi-Verlagssparte geringer als erhofft

Die Vivendi Universal SA, Paris, wird wahrscheinlich einen geringeren Erlös für ihre Verlagssparte erzielen als erhofft.



vwd LONDON. Die ersten Gebote möglicher Käufer lägen bei drei Mrd Euro, während das französische Medienunternehmen vier Mrd Euro erzielen wolle, berichtet das "Wall Street Journal Europe" (WSJE) am Mittwoch unter Berufung auf Unternehmenskreise. In den Kreisen werde bezweifelt, dass Vivendi mehr als 3,5 Mrd Euro aus dem Verkauf einnehmen werde.

Der Hauptgrund für die hinter den Erwartungen bleibenden Geboten sei der Rückgang der Gewinne in dieser Sparte. Diese lägen im laufenden Jahr um 20 % unter den ursprünglichen Prognosen. Die Bieter seien jedoch auch besorgt über die Rolle der Vorstandsvorsitzenden der Verlagssparte, Agnes Touraine. Sie habe einem potenziellen Käufer eine Sonderstellung eingeräumt. Sie arbeite eng mit dem Konsortium unter Führung des Investmenthauses Eurazeo zusammen und habe diesem ausführlichen Zugang zu Finanzinformationen verschafft. Zudem habe sie den Bieter über das Businessmodell und mögliche Strategien eingehend unterrichtet, heißt es. Auf der anderen Seite habe das Konsortium zugestimmt, nach einem Zuschlag Touraine und das gesamte Management zu übernehmen und für mindestens 18 Monate auf jegliche Anteilsverkäufe zu verzichten.

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