Wall Street: Nachbörslich notiert: Der Markt tritt auf der Stelle

Wall Street: Nachbörslich notiert
Der Markt tritt auf der Stelle

Die Börse bleibt weiter vom Fortgang des Krieges im Irak abhängig, und an der Wall Street setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass offiziellen Verlautbarungen aus dem Pentagon ebenso wenig zu trauen ist wie den Medien - immerhin geht es um den Einsatz des lieben Geldes. Abwarten, heißt die Devise.

wsc NEW YORK. Es ist ja auch schwer, das Vorankommen der US-Truppen am Golf abzusehen. Stellen sich die Truppen von Saddam Hussein den Amerikanern wirklich am Donnerstag in den Weg, bevor der Angreifer Bagdad erreicht? Was können die Iraker gegen die militärische Übermacht der USA ausrichten? Wird es Opfer unter den Alliierten geben, und muss man sich gar auf die am Dienstag erwähnten 3000 Toten einstellen? Was macht die Politik daraus, was das amerikanische Volk?

Diese Fragen sind weiterhin völlig offen und weder für den Privatinvestor noch für den Fondmanager mit hinreichender Klarheit zu beantworten. Und die seit einigen Tagen allgegenwärtigen Hinweise darauf, dass der Krieg schwieriger ist als angenommen und auch länger dauern soll als geplant, erleichtern den Schritt aufs Parkett nicht. Das Handelsvolumen nimmt seit Tagen ab, und gegen Ende der Woche ist nicht damit zu rechnen, dass sich dies ändert. Ansonsten ist alles offen.

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