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Wall Street schließt bei Dow-Plus uneinheitlich

Eine Analystenwarnung bezüglich Intel hat eine Welle umfangreicher Verkäufe im Technologiesektor ausgelöst.

Reuters NEW York. Die New Yorker Wall Street hat am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Eine Analystenwarnung vor einem Rückgang der Verkaufszahlen des weltweit führenden Chipherstellers Intel habe eine Welle umfangreicher Verkäufe im Technologiesektor ausgelöst, sagten Händler. Kursgewinne bei International Paper oder Coca-Cola hätten jedoch den Dow-Jones-Index der 30 führenden Industriewerte gestützt, der 21,83 Punkte oder 0,19 Prozent fester auf 11.260,61 Zählern schloss. Der technologielastige Nasdaq-Index fiel 2,15 Prozent auf 4143,25 Zähler. Der S&P-500-Index verlor 0,90 Prozent auf 1507,09 Zähler.

Die Aktien des führenden Halbleiter-Herstellers Intel gaben bereits im frühen Sitzungsverlauf deutlich nach, als bekannt wurde, dass der US Bancorp/Piper Ashok Kumar den Wert wegen erwarteter schwächerer Verkaufszahlen zurückgestuft hat. Intel schlossen als Nasdaq-Umsatzspitzenreiter 4-11/16 Dollar im Minus auf 69-1/4 Dollar. Kumar habe sich auch negativ zu weiteren Computerherstellern wie Dell und Gateway geäußert, hieß es am Markt. Dell fielen 2-1/16 auf 41 Dollar, und Gateway verloren 4,71 auf 63,97 Dollar.

Weiteren Druck auf die Nasdaq übten Händlern zufolge die Titel der Kommunikationsfirma WordCom aus. WorldCom büßten 3-3/16 auf 33-3/4 Dollar ein, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, Intermedia Communications aufkaufen zu wollen. Intermedia profitierten dagegen von der Nachricht und schossen 8-39/32 Dollar auf 31-31/32 Dollar empor. Aktien des Getränkeherstellers Coca-Cola stützten den Dow-Jones-Index mit einem Plus von 1-11/16 auf 55-15/16 Dollar. Das Unternehmen hatte erklärt, die Gewinn-Erwartungen der Wall Street für das dritte Quartal dank erhöhter Nachfrage zu erfüllen. Weitere Unterstützung erhielt das Börsenbarometer laut Händlern durch die Titel einiger Finanzhäuser. So kletterten American Express 1-5/16 auf 59-3/4 Dollar, während die Aktien der als Übernahmekandidat geltenden J.P. Morgan 6/16 auf 159-15/16 Dollar gewannen.

Die Umsätze beliefen sich auf rund 841 Millionen Aktien am New Yorker Markt. Dabei schlossen 1417 Titel fester, 1446 schwächer und 497 unverändert. Am US-Rentenmarkt notierten die richtungsweisenden 30-jährigen Bonds bei Börsenschluss 3/32 tiefer mit einer Rendite von 5,67 Prozent.

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