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Wall Street schließt bei geringen Umsätzen fester

Der New Yorker Aktienmarkt hat am Mittwoch bei geringen Umsätzen fester geschlossen. Der Handelsverlauf sei am Tag nach dem Entscheid der US-Notenbank die Zinsen unverändert zu belassen ruhig verlaufen, sagten Händler.

Reuters NEW YORK. Die steigenden Preise für Rohölfutures hätten zwar vereinzelt Zinsängste geweckt, hätten den Markt aber nicht nachhaltig in die Verlustzone gezogen, hieß es. Der Dow-Jones- Index 30 führender Industriewerte schloss 0,05 % im Plus bei 11 123 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index beendete den Handel 0,52 % fester auf 1505,97 Punkten. Der technologielastige Nasdaq Composite Index stieg um 1,33 % auf 4011 Zähler. S&P und Nasdaq schlossen damit annähernd auf ihren Tageshochs.

Energiewerte schlossen aufgrund der steigenden Rohölpreise mehrheitlich fester. Die US-Ölfutures stiegen rund einen $, nachdem bekannt wurde, dass sich die Rohölvorräte der Vereinigten Staaten auf dem tiefsten Stand seit 24 Jahren befänden. Die Rohölpreise bewegten sich zwischen 31 und 32 $ pro Barrel. Der Standard & Poor International Oil Index schloss 2,22 % höher 1788,25 Punkten. Exxon Mobil rückte 1-7/8 $ auf 84-9/16 $ vor. Schlumberger verbesserten sich um 1-1/16 $ auf 87-5/16 $.

Belastend wirkten sich die Rohölpreise dagegen auf den Transportsektor aus. Anleger befürchten, dass die steigenden Energiepreise die Gewinne dieser Branche schmälern würden, sagten Markteilnehmer. Der Dow Jones Transportation Average büßte rund 3,1 % ein auf 2735 Punkte ein.

An der Nasdaq stiegen die Papiere des Softwareherstellers Intuit 8-9/16 $ auf 54-5/8 $ zu, nachdem das Unternehmen für das vierte Quartal einen geringer als erwarteten Verlust ausgewiesen hatte. Das Unternehmen teilte weiter mit, das mit einem Gewinnanstieg von 35 % für das laufende Jahr gerechnet werde. Am Tag nach dem Zinsentscheid waren die Handelsumsätze gering. Viele Händler hätten sich in die Spätsommerferien begeben, sagten Händler. Bei einem Volumen von rund 864 Mill. Aktien schlossen an der NYSE 1287 Titel höher, 1496 niedriger und 545 unverändert. Am Anleihenmarkt stiegen die 30-jährigen US-Bonds um rund 20/32 auf 108-1/32. Die Rendite betrug damit 5,677 %.

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