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Wall Street sucht nach Kaufsignalen

Die amerikanischen Aktienmärkte starten nach dem verlängerten Wochenende schwächer in den Handel. Der President´s Day hat der Wall Street offenbar keine Sicherheit beschert. Zumindest von Konjunkturseite gibt es positive Signale. Die Hausbaubeginne sind im Januar stärker gestiegen als erwartet: ein weiteres Mosaiksteinchen für eine baldige Erholung der US-Konjunktur.

Gemischte Signale kommen am Dienstag aus dem Automobilsektor. Das Brokerhaus UBS Warburg empfiehlt die Aktie von General Motors uns stuft das Papier von halten auf kaufen herauf. Ford und Daimler-Chrylser bewerten die Analysten hingegen mit "reduzieren".

Die Credit Suisse First Boston stuft Boeing von aggressiv kaufen auf kaufen herab. Die Auftragslage dürfte weiterhin stagnieren. Auf dem derzeitigen Kursniveau sehen die Analysten für die nächsten Monate nur geringe Kurssteigerungen. Das Papier hatte seit den Tiefstständen im September über 60 Prozent zugelegt. Die Aktie dürfte laut der Credit Suisse zwischen 35 bis 45 Dollar pro Aktie notieren. Weiterhin im Auge behalten sollten Investoren United Airlines . In dieser Woche wird sich entscheiden, ob die Mechaniker der Airline in Streik treten.

Wal-Mart erfüllt Analystenerwartungen

Quartalszahlen hat vor Handelsbeginn der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart gemeldet. Der Gewinn ist im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 9,2 Prozent gestiegen. Die Analystenschätzungen wurden damit erfüllt. Die Umsatzzahlen in Geschäften, die seit über einem Jahr geöffnet sind, stiegen um 6,9 Prozent. Für das erste Quartal geht das Management davon aus, dass die bisherigen Schätzungen leicht übertroffen werden.

Schwächer dürfte Ciena in den Handel starten. Das Glasfaserunternehmen will Oni Systems für 1,2 Milliarden Dollar übernehmen. Der Konkurrent hat sich auf Glasfaserzubehör in städtischen Netzwerken spezialisiert. Dies ist einer der wenigen Bereiche im Glasfasersektor, dem hohe Wachstumsraten bescheinigt werden. Der Preis setzt sich aus 900 Mill. Dollar in Aktien und 300 Mill. Dollar in Schulden zusammen.

Sprint kündigt weitere Entlassungen an

In ihrem Bemühen, die Kostenseite stärker in den Griff zu bekommen, wird Sprint weitere Entlassungen vornehmen. Dabei ist vor allem der Mobilfunkbereich des Telekommunikationskonzerns betroffen. 3000 Beschäftigte werden demnächst ihre Entlassungspapiere in die Hand gedrückt bekommen. Dies könnte Sprint jährliche Einsparungen in Höhe von 60 Millionen Dollar bringen.

Sabre möchte alle restlichen ausstehenden Anteile, die es noch nicht an Travelocity hält, übernehmen. Dabei geht es um einen 30 Prozent-Anteil, für den Sabre insgesamt 345 Mill. Dollar bietet. Das entspricht einem Angebot von 23 Dollar je Aktie und ist eine Prämie gegenüber dem Freitagsschlusskurs von rund 20 Prozent. Unter Führung von Salomon Smith Barney wird nun Travelocity ausloten, ob es das Angebot annehmen wird. Travelocity ist mittlerweile nur noch die Nummer Zwei nach Expedia im Online-Reisemarkt. Sabre ist führend mit seinen Reisebuchungssystemen.

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