Wall Street: The Week Ahead
Wochenvorschau: Wall Street geht in traditionell schwachen Monat

Im Herbst fallen nicht nur die Blätter, sondern für gewöhnlich auch die Kurse. An der Wall Street kennt man den September als den traditionell schwächsten Monat, und die Aufzeichnungen hierüber reichen immerhin mehr als 50 Jahre zurück. Das alleine sollte Anlegern indes nicht den Mut rauben.

NEW YORK. Doch leider ist es nicht alleine die Statistik, die dem Markt im September einen dunklen Stempel aufdrücken könnte. Nach einem verspäteten Wochenstart - am Montag ist in den USA Labor Day und arbeitsfrei - startet man durch in die Warnsaison, die inoffiziell bereits in der vergangenen Woche begonnen hatte, als am Freitag Sun Microsystems, der Chip-Zulieferer Novellus und der Telekomriese Bell South Umsatz- und Ertragswarnungen ausgesprochen haben. Die Experten von First Call gehen nach Umfragen davon aus, dass sich der Markt auf deutlich mehr Warnungen einstellen müsse als man bisher prognostiziert hat.

Diese zahlreich erwarteten Quartal-Updates, die sich nicht auf die Woche beschränken sondern den ganzen Monat September hindurch kommen dürften, werden den Handel an NYSE und Nasdaq wohl bestimmen. Hingegen gibt es nur wenige Unternehmen, die handfeste Zahlen vorlegen. Die Bücher werden unter anderem bei National Semiconductor, Elizabeth Arden, Campbell Soup, Samsonite und Edison Schools geöffnet.

Von konjunktureller Seite gibt es einige News, von denen der Arbeitsmarktbericht am Freitag die spannendste sein dürfte. Der Arbeitsmarkt notiert auf historisch schwachem Niveau, Experten rechnen damit, dass die Arbeitslosenquote im August konstant bei 5,9 % geblieben ist. Allerdings haben zahlreiche Unternehmen erst in den vergangenen Tagen weitere Entlassungen angekündigt, und negative Überraschungen sind deshalb im Vorfeld nicht auszuschließen.

Weitere Konjunkturdaten gibt es zu den Aktivitäten der Einkaufsmanager in den Bereichen Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungen, zu den Bau-Ausgaben, den Auto- und Truckverkäufen und zur Produktivität im 2. Quartal.

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