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Walt Disney: Die Maus lebt

Im zweiten Quartal hat der Medienkonzern die Konsensschätzungen deutlich übertroffen. Walt Disney hat den Gewinn um 33 auf 391 Millionen Dollar oder 19 Cents pro Aktie gesteigert. Analysten hatten durchschnittlich mit 13 Cents pro Aktie gerechnet.

Der Umsatz ist um 3,8 Prozent auf 6,05 Milliarden Dollar gefallen. Während das Anzeigengeschäft und die Einschaltquoten des Fernsehsenders ABC leicht rückläufig waren, verlief vor allem der Verkauf von Videokassetten und DVDs erfolgreich. Zu den Blockbustern gehörten unter anderem Filme wie Susi und Strolch Teil 2 sowie Dinosaurier.

Wie Finanzchef Thomas Staggs in Aussicht stellt, könnten auch aufs Gesamtjahr gesehen die Prognosen übertroffen werden. Auch Firmenchef Michael Eisner hat den Erfolg des DVD Geschäfts hervorgehoben. Zudem haben Kostenkürzungen dazu beigetragen, dass die Erwartungen geschlagen werden konnten. Beim Fernsehsender ABC gingen die Zuschauerzahlen um 16 Prozent zurück. Dies ist für Walt Disney äußerst schmerzhaft, da der Sender vor allem die Hauptwerbegruppe der 18 bis 49-jährigen anspricht, für die Werbekunden die höchsten Gebühren zahlen. Bisher ist es Walt Disney nicht gelungen, neben dem Kassenschlager "Who Wants to Be a Millionaire" neue Sendungen mit ähnlichem Erfolg zu entwickeln.

Im Geschäft mit Kinofilmen läuft es dagegen besser. Am vergangenen Wochenende haben die Filme Spy Kids und Bridget Jones´s Diary die Kinohitlisten in den USA und Kanada angeführt. Die Filme stammen aus dem Disney Erfolgsstudio Miramax. Rechtzeitig zum Sommer startet der potenzielle Blockbuster Pearl Harbor, ein Kriegsfilm mit Ben Affleck.

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