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Walter-Bau-Aufsichtsratschef: Planen nächsten Vorstoß bei Züblin

Der Augsburger Konzern Walter Bau plant einen neuen Vorstoß zur vollständigen Übernahme von Züblin in Stuttgart.

dpa-afx FRANKFURT. Der Augsburger Konzern Walter Bau plant einen neuen Vorstoß zur vollständigen Übernahme von Züblin in Stuttgart. "Wir wollen im neuen Jahr noch einmal einen Anlauf bei Züblin nehmen", sagte der Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende Ignaz Walter der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) nach der einstweilen gescheiterten Fusion.

Walter Bau werde sich erst einmal stärker um neue Aufträge aus Osteuropa und den Ölstaaten bemühen. Außerdem "verkaufen wir eine Vermögenswerte und wollen unsere Kredite zurückführen". Nach den Angaben belaufen sich die Außenstände des Augsburger Unternehmens auf 460 Mill. Euro, darunter hohe offene Rechnungen bei der Deutschen Bahn.

Wie das Blatt weiter berichtete, sei es laut CDU-Fraktionschef Günther Oettinger aus den Stuttgarter Landtag aber im Sinne baden-württembergischer Standortpolitik, wenn Züblin nicht von Walter Bau übernommen werde. Walter besitzt nach einem Zukauf von knapp fünf Prozent vor drei Wochen inzwischen 53,6 Prozent an Züblin und will darüber hinaus ein Paket von 43 Prozent erwerben, das der Industriellen-Familie Lenz gehört.

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