Wandelanleihe überzeichnet
Orange-Aktien weitgehend untergebracht

abo/HB PARIS. France Télécom S.A. ist mit der Refinanzierung seines 60 Mrd. Euro betragenden Schuldenberges in die Klemme geraten. Zwar ist ihre einschließlich Platzierungsreserve 3, 1 Mrd. Euro umfassende, in Aktien der Mobilfunktochter Orange wandelbare Anleihe achtfach überzeichnet worden. Im Vergleich zu einigen anderen Wandelanleihen, deren Volumen stark ausgeweitet oder mit neuen Tranchen ergänzt wurden, hat das Papier aber kaum vom gegenwärtig starken Interesse in Paris an derartigen "Convertibles" profitiert.

Das liegt an der Zurückhaltung der Finanziers bei Telekommunikationswerten, unter der auch die Erstemission von Orange-Aktien leidet. Die am Mittwoch annoncierte Reduktion der Emissionspreisspanne belässt dem Konzern maximal 7,9 Mrd. Euro zur Schuldentilgung, sofern die 633 Mill. Aktien vollständig aufgenommen werden.

Dies scheint inzwischen sicher zu sein. Nachdem das Management zunächst von einer "weitgehenden Zeichnung" der Emission gesprochen hatte, zitiert die Tageszeitung "Libération" einen Vertreter der Konzernleitung mit den Worten: "Das ist es jetzt, das Buch ist mindestens einmal überzeichnet."

Die schlechte Aufnahme vor allem der Orange-Anteile hat den Kurs der France-Télécom-Aktie erneut unter Druck gebracht. Das Papier hat von seinem Höchststand bei 220 Euro vor zehn Monaten inzwischen rund 60% verloren.

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