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Wandelanleihen

In schlechten Börsenzeiten haben Wandelanleihen Konjunktur. Denn die auch als "Wandler" bezeichneten Papiere sind Anleihen, die später in Aktien getauscht werden können. Wandelanleihen werden - ähnlich wie "gewöhnliche" Anleihen - verzinst. Allerdings in der Regel nur mit einem sehr geringen Zinssatz. Als Ausgleich dafür kann der Käufer die Anleihe in einem bei der Emission festgesetzten Verhältnis in Aktien tauschen. Damit profitiert er von einem Kursanstieg des Dividendenpapiers, ohne das volle Risiko eines eventuellen Kurssturzes mitzutragen. Es gibt zwei Arten von Wandelanleihen: Bei "Convertibles" ist der Emittent der Anleihe (z.B. Daimler-Chrysler) gleichzeitig Emittent der zu beziehenden Aktie. Bei so genannten "Exchangeables" ist dies nicht so: Hier ist der Emittent der Wandelanleihe (z.B. Siemens) nicht identisch mit dem Emittenten der Aktie, in die getauscht werden kann (z.B. Infineon). Momentan wacht der sonst etwas verschlafene Sektor der Wandelanleihen auf: Nach Berechnungen von Lehman Brothers haben europäische Unternehmen im ersten Halbjahr 2001 Wandelanleihen im Wert von 22,6 Milliarden US-Dollar emittiert - im gesamten Jahr 2000 waren es 26,8 Milliarden Dollar.

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